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Bessi's Traumhochzeit

Bessi

Hallo zusammen,

ich heiße Bessi und bin eine hübsche Yorkshire -Terrier -Lady von 2 ½ Jahren. Heute möchte ich euch mal was spannendes aus meinem Leben erzählen. Im Februar diesen Jahres wurde ich "pünktlich wie ein Maurer" zum Dritten mal läufig. Komisch, die Mama hat sich darüber wie wahnsinnig gefreut. Ich versteh' nicht was daran so toll sein soll. Na ihr glaubt's kaum aber das sollte ich dann noch rechtzeitig erfahren. Hektisch hat die Mama genau nachgerechnet wie lange dieser Zauber dauert und wann der optimale Tag zum belegen ist. Sie hat dann sofort mit ihrer Freundin Dagmar telefoniert und zwei Besuchstermine festgelegt. Darüber hab ich mich sehr gefreut denn zu Dagmar zu fahren heißt immer grenzenlos herum tollen können mit meinen Yorki - Freunden. Das genieße ich immer besonders, weil ich zu Hause nur eine schon sehr alte Schwester von über 14 Jahren habe, die meistens sehr zickig reagiert, wenn ich mit ihr spielen will.

Endlich war der 10. Tag der Läufigkeit da, ich wurde noch mal extra gebadet und schön gemacht und dann sind wir zu Dagmar gefahren. Aber irgendwie war das ganze doch schon sehr komisch. Außer meinem Freund Marvin war weit und breit kein Yorki zu sehen. Dagmar hatte alle anderen aus dem Wohnzimmer verbannt. "Na mein Schatz" hat sie mich begrüßt. "Dann wollen wir doch mal sehen ob wir nicht für wunderschöne Babys sorgen können." Ich kann euch sagen, ich wußte gar nicht was die von mir wollte. Mama und Dagmar haben dann erst mal eine Tasse Kaffee getrunken und wie das unter Freundinnen so ist, einige Zeit erzählt.

In der Zwischenzeit, habe ich mir so gedacht, spiele ich doch mal mit meinem Freund Marvin. Aber soll ich euch was sagen, an herum tollen war der so gar nicht interessiert. Dafür hat er wunderschön mit mir gekuschelt und geschmust. Oh Mann, ich kann euch versichern er ist ein echter Yorki - Traumprinz. Dagmar hat zwischen durch öfter mal gelacht und zu Mama gesagt "guck dir deine Maus mal an, die animiert den Rüden aber ganz schön". Was Dagmar wohl damit gemeint haben mag? Nachdem wir so einige Zeit rumgemacht haben, den Ausdruck hab' ich mal von einigen Teenies aufgeschnappt, ist Dagmar zur Tat geschritten und hat dafür gesorgt das Marvin zum Zug kommt. "Pssst" ich glaub ich brauche euch das nicht näher erläutern, oder?

Nachdem dann alles erledigt war haben Marvin und ich noch ganz toll rumgetobt und ihr könnt mir glauben das war echt Klasse.

Als wir dann später nach Hause gefahren sind hat Mama zu Dagmar gesagt "das hat ja prima geklappt und dann sehen wir uns übermorgen noch einmal." Auf dem Weg nach Hause hab' ich so vor mich hin geträumt. Ich glaub's kaum, ich bin jetzt wirklich verheiratet. Aber eins versteh' ich nicht. Ein wenig mehr Zeit für schöne Flitterwochen hätten uns Mama und meine neue Schwiegermutter aber doch gönnen können. Zu Hause hab' ich dann noch den ganzen Abend mit Mama und Papa gekuschelt. Aber die beiden sind nicht mit meinem Traumprinzen zu vergleichen. Wenn ich ehrlich sein soll konnte ich es kaum abwarten Marvin wieder zu sehen.

Am zweiten Tag nach meiner Hochzeit war's dann soweit. Ich wurde wieder in meine Kuscheltasche gepackt und dann ging es los. Nach zehn Minuten Autofahrt wußte ich es geht zu Mamas Freundin und damit auch zu Marvin meinem Göttergatten. Frauchen hat mich ausgelacht "Bessi sei nicht so aufgeregt" hat sie zu mir gesagt. Na ja Vorfreude ist doch die schönste Freude, oder ?

Alles klappte wirklich prima, ihr wißt doch sicher was ich meine und die Mama war so richtig mit sich, mit mir und der Welt zufrieden. Irgendwie hatte mich das schon ein bißchen verwundert schließlich war ich doch zu meinem Traumprinzen gekommen und nicht die Mama. Später sind wir beide jedenfalls wie auf Wolke sieben nach Hause gefahren. Ich, weil ich so in meinen Marvin verliebt war und Frauchen, weil sie sich scheinbar was tolles von dieser Aktion versprochen hat. Irgendwie war ich dann doch ganz schön geschafft und so habe ich den Rest des Abends dann mit schlafen und auch natürlich auch mit süßen Träumen von meinem Marvin verbracht.

Die nächsten Tage verliefen wieder in ihrem ganz normalen Rhythmus. Das heißt fressen, schlafen, mit Mama und Papa schmusen, draußen Katzen jagen, den Briefträger verscheuchen und noch einige andere schöne Dinge die einem Yorkie so richtig Spaß machen. Aber nach ein paar Tagen ging es mir auf einmal ein bißchen schlecht. Irgendwie fühlte ich mich ziemlich komisch und mußte ab und zu mal ein wenig spucken. Ja und ihr glaubt es kaum, mein verrücktes Frauchen hat sich darüber sogar gefreut. "Na Bessi", hat sie gesagt "das sieht ja schon ganz gut aus." " Tsss, habe ich mir gedacht, ich glaub die spinnt wohl, sich darüber zu freuen das mir schlecht ist." "Na warte, wenn es dir in nächster Zeit mal schlecht geht werde ich dich auch nicht bedauern."

Ich hab natürlich gar nicht so richtig begriffen das die Mama schon ganz ungeduldig auf meine zukünftigen Babys gewartet hat. Immerhin hatte Sie seit einigen Jahren keine selbst gezogenen Welpen mehr gehabt und konnte es fast gar nicht abwarten. In der folgenden Zeit rief mich mein Kuschelbettchen relativ häufig. "Bessi, Bessi, komm zu mir, schlaf doch mal eine Runde." Das habe ich mir sehr zu Herzen genommen und mich öfters ausgeruht. Und schon wieder mußte ich mich wundern. Sonst heißt es immer "Bessi du bist ein richtiger Faulpelz" und jetzt sagte die Mama nur "ruh dich schön aus mein Schatz das tut dir gut."

Etwa nach der Hälfte der Tragzeit wurde mein Bauch zunehmend runder und ich auch ein bißchen schwerfällig. Die Mama hat sich darüber sehr gefreut aber ich hatte doch eine wenig Sorge um meine tolle Figur. Außerdem bewegte sich manchmal etwas in meinem Bauch und hat mich ganz schön heftig gezwickt. Das war mir doch ein wenig unheimlich. Nach Ablauf der Tragzeit, wobei mein Frauchen so richtig Countdown gezählt hat, konnte sich das Ergebnis unsere Liaison dann wirklich sehen lassen.

Mit vereinten Kräften, das heißt mit meiner Schwerstarbeit und Mamas Hilfe, konnte ich am späten Nachmittag des 15.04.03 drei stattliche Jungs und ein zuckersüßes Mädchen mein Eigen nennen. Die Mama hat nach jedem Welpen, der geboren war, mit ihrer Freundin Dagmar telefoniert um Bericht zu erstatten. Dagmar ist das Frauchen von Marvin, dem Vater meiner Kinder und wie schon gesagt meine Schwiegermama. Sie ist dann auch gleich am Abend zu uns gekommen und hat mich und meine neue Familie begutachtet. "Na, da haben wir aber süße Mäuse zustande gebracht" hat sie gesagt.

. Und süße Mäuse, beziehungsweise Yorkshire - Terrier sind alle vier geworden. Ich bin sehr stolz auf mich, auch wenn es heißt das Eigenlob stinkt. Ich finde das haben Marvin und ich wirklich prima hingekriegt.

Zwei meiner Kinder sind dann später ausgezogen und zwei meiner Kinder sind bei mir, der Mama und dem Papa geblieben.

Vielleicht habt ihr sie ja schon einmal auf einer K.f.T - Schau gesehen. Sie heißen Joy und Rico, werden von der Mama jetzt in der Jugend - Klasse ausgestellt und haben auch schon einige schöne Bewertungen nach Hause gebracht. Ich finde meine Kinder natürlich wunderschön selbst wenn das ein wenig vermessen sein sollte. Aber eins steht unwiderruflich fest.

Jeder Yorkshire - Terrier ist ein Juwel, da stimmt ihr mir doch sicherlich zu, oder? Meine Mama und ihre Freundin sind da jedenfalls absolut meiner Meinung.

So ich hoffe sehr das ihr ein wenig Spaß an meiner Geschichte hattet.

Vielleicht melde ich mich ja mal wieder zu Wort.

Bis dahin, liebe Grüße von eurer Bessi und Frauchen Gabi Bielen mit den Emotional Blue Yorkshire - Terriern.

PS - besucht doch mal unsere Seite auf Terrier.de - über einen Gästebucheintrag würde ich mich sehr freuen.

Ihr findet uns unter: www.terrierzuechter.de/emotional-blue


Vielen Dank an Frau Gabi Bielen von den Yorkshire Terriern "Emotional Blue" für diese schöne Geschichte