Trimmtipps für Hundefreunde

Schon beim Welpenkauf ist es wichtig, sich über Pflege und das Trimmen des kleinen Hundes zu informieren. Fragen Sie dem Züchter ruhig "Löcher in den Bauch". Welche Utensilien, wie z.B. Bürste,Kamm, Schere oder Trimmmesser werden benötigt oder wie oft müssen die Ohren gereinigt werden oder wie oft in der Woche muß der kleine Kerl gebürstet werden ? Sie müssen den Welpen ja sein Leben lang pflegen. Jeder verantwortungsvolle Züchter wird Ihnen gern alle Ihre Fragen beantworten.

Einige Züchter übernehmen auch nach der Welpenübergabe gern das Trimming Ihres neuen Hausgenossens. Besteht diese Möglichkeit nicht, können Sie Ihren Hund in einem Trimmsalon pflegen lassen. Dabei ist zu bemerken, daß nicht in jedem Salon das Trimming optimal beherrscht wird. Oder, und das ist gar nicht so schwer, Sie erlernen das Trimming selbst. Viele Züchter sind gern bereit, Sie in die Kunst der Trimmens einzuweisen.

Ein guter Tip ist die Kynos Trimm-und Pflegefibel von Renate Dolz erschienen im Kynos Verlag. In diesem Buch werden die Grundkenntnisse zum Trimmen der Hunderassen anschaulich vermittelt. Dieses Buch ist für jeden "Trimm-Lehrling" ein Muß.

Doch jetzt zu Ihrem kleinen Hausgenossen. Natürlich ist es Ihre Aufgabe, von Anfang an ein Vertrauensverhältnis zu dem Hund aufzubauen. Dies geht nur mit Ruhe, Geduld und Konsequenz. Auch beim Trimmen sollten Sie dieses stets im Auge behalten. Denn ist der kleine Kerl erst verschreckt oder bekommt er sogar Angst, wird die Pflege für den Hund und für Sie zur Qual. Stellen Sie den Welpen auf einen Tisch mit einer rutschfesten Unterlage. Es muß nicht gleich ein Trimmtisch sein. Ein Küchentisch evtl.mit einer Duschmatte darauf erfüllt denselben Zweck. In dieser Höhe läßt sich leicht arbeiten und Ihr Rücken wird es Ihnen danken. Kämmen Sie Ihren kleinen Freund zuerst einmal gründlich mit einer Bürste durch. Danach entfernen Sie vorsichtig die vielleicht vorhandenen Kletten mit einem Kamm und kämmen dann nochmals gut durch. Hören Sie erst auf, wenn der kleine Kerl komplett durchgekämmt ist, und nicht etwa, wenn der junge Hund meint, es sei genug. Sprechen Sie beruhigend auf ihn ein und gehen Sie behutsam mit ihm um. Eine kleine Leckerei zwischendurch wird auch während der "Pflegestunde" sicherlich zur Erziehungshilfe. Üben Sie diese Prozedur immer wieder, überfordern Sie den Junghund dabei jedoch nicht und vergessen Sie bitte das Loben nicht. Schnell wird der kleine Kerl lernen, dass die Pflege zum Tagesablauf gehört und sie als angenehm empfinden.