TRAUMHUNDE.DE : TIPPS UND TRICKS : HUNDE UND KINDER

Hunde und Kinder

Jedes Kind wünscht sich ein Tier. Ganz vorn in der Rangliste stehen Hunde - neben Pferden und Katzen.

Tatsache eins: Kinder und Hunde passen zusammen.

Tatsache zwei: Noch immer gibt es zu viele Vorurteile über die Gefahren, die Hunde für Kinder darstellen.

Tatsache drei: Einen besseren Lehrer als den - richtigen - Hund können Kinder überhaupt nicht haben.

  • Sie regen Phantasie, Kreativität und Erlebnisfähigkeit an.
  • Hunde erziehen zu Ordnung, Regelmäßigkeit und Disziplin - im Umgang mit dem Tier und mit sich selbst.
  • Hunde vermitteln darüberhinaus ein Gefühl für Natur, Natürlichkeit, Menschlichkeit und Humanität.
  • Hunde sind ideale Kontakter zu anderen Kindern: Ein Kind mit Hund ist für seine Altersgefährten attraktiver als ein Kind ohne Haustier. Darüberhinaus: Kinder mit Hund haben weniger Kontaktschwierigkeiten mt anderen. Sie finden schneller und spontaner Zugang zu Gleichaltrigen und Erwachsenen.
  • Hunde helfen Kindern (und Erwachsenen) dabei, Streß abzubauen - sie sind stets Freunde in der Not, weil sie vorurteilsfrei, akzeptierend und aufmerksam sind. Sie widersprechen nicht und geben auch keine Anweisungen.
  • Allerdings: Tiere - und besonders Hunde - lassen nicht alles mit sich anstellen. Wird aus Spiel Grausamkeit, werden sie über ihre Einsichtsgrenze hinaus verletzt, setzen sie sich zur Wehr. Hier ist elterliche Aufsicht und Erziehung gefordert.

Wichtige Regeln:

  • Keine Hunderasse ist "absolut kinderfreundlich": Jeder Hund muß dazu erzogen werden.
  • Kommandogewalt über den Hund gehört nicht in Kinderhand: Ein heranwachsendes Kleinkind, vom Hund noch fast als Welpe eingeordnet, darf die Rangordnung im Rudel nicht stören.
  • Ein Hund muß die Chance haben, ein neugeborenes Kind seiner Familie zu "adoptieren": Hygienefanatikern zum Trotz muß er das Baby sogar einmal ablecken dürfen. Dann hat er es akzeptiert.
  • Kleinhunde und kleine Kinder gehören nicht zusammen, solange das Kind nur geringe Lernfähigkeiten hat.
  • Der Hund darf durch ein Kind niemals das Gefühl bekommen, aus dem Rudel ausgestoßen zu sein, nur noch als "fünftes Rad am Wagen" zu gelten.
  • Ältere Kinder sollte nur unter Aufsicht und Assistenz der Eltern allmählich Befehlsgewalt über den Hund ausüben dürfen.
  • Schon Kleinkinder im Krabbelalter müssen lernen, daß der Futter- (und Schlaf-) Platz des Hundes für sie tabu ist. Umgekehrt gilt diese Erziehungsregel auch für den Hund.

  • Kindliches Verhalten orientiert sich immer an Vorbildern - im Idealfall aus der Familie und nicht aus dem Fernseher. Geben Sie ein gutes Beispiel für das Verhalten des Menschen dem Hund gegenüber.
  • Ergreifen Sie bei Streit zwischen Hund und Kind nie unbesehen die Partei des Kindes. Wird der Hund zu Unrecht bestraft, programmieren Sie ihn zu Heimtücke.
  • Lassen Sie Zwingerhunde und Kinder nie zusammen