TRAUMHUNDE.DE : TIPPS UND TRICKS : ERNÄHRUNGSTIPPS

Ernährungstipps

Niemals rohes Fleisch verfüttern !

Über rohes Fleisch können sich Hunde mit gefährlichen Krankheitserregern anstecken! In rohem Schweinefleisch kann z.B. das Virus der Aujeszkyschen Krankheit lauern - einer Infektionskrankheit, die beim Hund immer tödlich verläuft. Aber auch Bandwürmer, Sarkosporidien, Salmonellen oder die Erreger der Toxoplasmose können über rohes Fleisch übertragen werden. Hierbei ist nicht nur Schweinefleisch in unzubereitetem Zustand, sondern auch das Fleisch von Rindern, Schafen, Wildtieren oder Geflügel bedenklich. Deshalb darf Fleisch niemals roh, sondern nur (ab-)gekocht oder gebraten verfüttert werden.

Keine Geflügel- oder feine Röhrenknochen geben !

Knochen - wenn überhaupt - nur zum Abnagen anbieten, dann auch nur in kleinen Mengen, wenn sie nicht splittern und so groß sind, daß sie nicht heruntergeschluckt werden können.

Kein rohes Eiweiß ins Futter mischen!

Höchstens ein Ei (gekocht!) pro Woche verfüttern.

Katzenfutter nicht als dauerhafte Alternative zu Hundefutter anbieten!

Der Ernährunsbedarf eines Hundes wird durch Katzennahrung nicht gedeckt.

Keine größeren Mengen an Milch unter das Futter mischen oder zu trinken geben!

Hunde können Laktose (Milchzucker) nicht verdauen. Durchfall droht. Besser auf Milchprodukte wie Magerquark, Joghurt ausweichen, deren Laktose bereits vergoren ist.

Der Hund ist kein Resteverwerter!

Nach dem Motto: Die Wurst ist nicht mehr ganz gut, die kann doch der Hund bekommen..

Fäulnisbakterien, Schimmelpilze oder Salmonellen stellen schließlich auch für seine Gesundheit eine Gefahr dar.

Keine Speisereste und Tischabfälle!

Solche Speisen sind für den Hundemagen in der Regel zu fettig, zu salzig zu stark gewürzt oder blähend und lösen somit Verdauungsstörungen oder Magendrehungen aus.


Auch wenn der Hund zu den Fleischfressern zählt, darf er nicht ausschließlich mit Fleisch gefüttert werden. Eine reine Fleischfütterung hat nämlich einen Mangel an Spurenelementen, lebenswichtigen Fett- und Aminosäuren zur Folge. Letzteres führt beim jungen Hund zu Mineralisationsstörungen des wachsenden Skelettes, beim alten Hund zu einer Entmineralisation, also zur Knochenweiche. Dazu kommt, daß der Körper bei ausschließlicher Fleischfütterung vermehrt Eiweiße (Proteine) in Energie umsetzen muß, wobei Stoffwechselprodukte entstehen, die Leber und Niere extrem belasten.