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Pfotenverletzung

Kleinere Verletzungen können zwar schmerzhaft sein, aber gefährlicher sind offene Brüche, tiefe Schnittwunden, starke Blutungen oder ausgedehnte Verletzungen. Diese müssen rasch behandelt werden.

Diese Verletzungen passieren beim Auslauf oder Herumtoben z.B. durch Glasscherben. Oft durch einen Verkehrsunfall oder einer Beißerei.

Zu erkennen ist es dadurch, daß der Hund lahmt und das betroffene Bein nur noch kurz oder gar nicht mehr aufsetzt. Dann sollte man das Bein an der Pfote beginnend auf Wunden oder Blutungen untersuchen. Findet sich keine Verletzung, kann das Lahmen auch durch Gelenkerkrankungen (z.B. auch Verstauchung) verursacht werden.

Bei starken Blutungen sollte das Bein abgebunden werden, in leichteren Fällen genügt es, die Wunde unter fließendem Wasser vorsichtig zu säubern und anschließend zu verbinden, bevor man den Tierarzt aufsucht. Polstern Sie zwischen den Zehen und rund um das Bein mit Watte ab und ziehen Sie die ersten Lagen des Verbands nur leicht an, um das Bein nicht abzuschnüren.