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Bachblüten

Biographie Dr. Bach

Dr. Eward Bach (1886-1936) war in England Arzt. Er approbierte 1913 und arbeitete dann als Unfallchirug in einem Londoner Krankenhaus, wo er nicht lange blieb, da er keine große Liebe zur Chirurgie empfand. Er sah sie als die gröbste Form der Medizin an. Außerdem war er krank - hier könnte man sagen, er war das erste Beispiel für seine später entdeckte Theorie: Sein Körper teilte ihm mit, daß er nicht glücklich war.

Als er wieder gesund war, begann er sich für die Immunitätslehre zu interessieren. Er nahm eine Stelle als bakteriologischer Assistent am University College Hospital in London an. Seine Forschung galt nun der bakteriellen Bevölkerung des menschlichen Darms.

Er fand sieben Typen von Bakterien, die zu Impfstoffen verarbeitet werden konnten. Als normaler Schulmediziner verbrachte er viele Jahre in Labors und Krankenhausstationen und testete, prüfte, probierte und erarbeitete sich die wissenschaftlichen Forschungswege. Seine Entdeckungen waren vielversprechend, und Bach erwarb sich einen guten Ruf in der Ärzteschaft.

Trotzdem stand nicht alles zum besten. Im Juli 1917 brach er zusammen und mußte sofort wegen Krebs operiert werden. Nach der Operation wurde Bach gesagt, daß er nur noch drei Monate zu leben habe. Daraus wurden neunzehn Jahre.

Aus Bachs eigenen Worten ist zu schließen, daß er seine Genesung weniger den Chirurgen zu verdanken hatte, als der Veränderung seiner Einstellung.

Die treibende Kraft in Bachs Leben wurde die Suche "nach der wahren Heilung". Er teilte das Leben nie in Ebenen ein. Er wußte, daß die materielle Welt immer mehr oder weniger in die geistige integriert ist. Je deutlicher beide Welten, die körperliche und die spirituelle, voneinander getrennt schienen, desto nötiger bedurften sie der wahren Heilung. Bach gewann seine Gesundheit zurück und ging wieder an die Arbeit. Seine Forschungen trieb er jetzt mit doppelter Anstrengung voran. Es galt, eine wirksame Behandlungsmethode zu finden und zugleich das eigen Leben und die selbst erfahrene Todesnähe zu verstehen. Somit war Bach Patient und Arzt zugleich, was seinen späteren Äußerungen über das Wesen der Krankheit eine erschütternde, glaubhafte Grundlage und Konsequenz verleiht.

Er entdeckte die Schriften Samuel Hahnemanns und beschäftigte sich mit der Homöopathie. Bach ging daran, seine Vakzine homöopathisch zu potenzieren. Die Wirksamkeit der Mittel nahm zu, und sie gingen als die Bach-Nosoden in den Arzneimittelschatz der Homöopathie ein. Bach arbeitete zu jender Zeit am Londoner Homöophatischen Krankenhaus. Vom Erfolg seiner neuen Entdeckung beflügelt, richtete er sich 1922 eigene Labor- und Praxisräume ein. Er wurde wohlhabend und berühmt.

Ab 1928 suchte er nach pflanzlichen Alternativen zu seinen bakteriellen Nosoden. 1930 hatte er neun der neuen Heilmittel gefunden, und eine neuartige Herstellungsmethode, die er 1936 in der Broschüre "Heile dich selbst" beschrieb.

Die letzten fünf Jahre seines Lebens ließen ihn weitere heilende 'Blüten finden

Nach Jahren klinischer Tests und Forschungen hatte Bach nun keine Zweifel mehr an der Wirksamkeit der neuen Blütenmittel. Bach war letztendlich überrascht, daß die meisten seiner früheren ärztlichen Kollegen seine neue Entdeckung ignorierten und sogar drohten, ihm die Zulassung zu entziehen. Damals war seine Reaktion auf die drohende und ignorierende Umgebung, seine Entdeckungen dem einfachen Volke vorzustellen. Das war aus Bachs Sicht der radikale Weg, den Menschen die Verantwortung und die Mittel in die Hand zu geben, sich selbst zu heilen, ohne Fachleute, Erlaubnis und berufliche Schranken.

In der Rückschau war Bach seiner Zeit weit voraus. Die Bachblütentherapie ist heute weitgehend akzeptiert, und die grundlegenden Gedanken passen in unsere Zeit.

Die Wirkungsweise der Bachblüten

Im Zeichen von Humanistischer Medizin, Psychosomatik und Holistischem Heilen findet heute nicht nur für die Menschen sondern auch für die Tiere mehr und mehr Interesse.

Holistisch (vom griech. holo = ganz) heilen bedeutet, den ganzen Menschen bzw. das ganze Tier einzubeziehen. Jedes seelische, geistige oder sich später körperlich manifestierende Symptom will uns sagen, daß diese Ganzheit, die Einheit zwischen Körper, Seele und Gemüt gestört ist. Die Ursache dazu, wenn auch die Krankheit bei allen gleich aussehen mag, liegt bei jedem ganz woanders.

Vergessen wir niemals, daß schon alleine durch die ständigen züchterischen Manipulationen die Grundursache für viele Dishamonien bei den Tieren gesetzt wird. Dazu kommen noch die vielfältigen Probleme der Menschen, die in Form von Schwingungen auf die Tiere übertragen werden.

Eine zufriedenstellende naturwissenschaftliche Erklärung der Wirkungsweise der Bach-Blüten gibt es nicht. Sicherlich ließe sich die genaue Wirkung der Bach-Blüten durch die immer häufiger angewandte Kirlian-Fotografie nachweisen, mit der per Hochspannungsfotografie die Aura eines jeden Lebewesens sichtbar gemacht werden kann. Jede physiologische Veränderung kann damit nachgewiesen werden. Sie ist geeignet, Krankheiten festzustellen, bevor es zu körperlichen Schäden kommt. Zusätzlich ist sie in der Lage, differenzierte Diagnosen für naturheilkundliche Behandlungsmethoden wie Akupunktur, Homöopathie und gewiß auch die Bach-Blütentherapie abzugeben.

Die Herstellung der Bachblüten

Bach verwendete für seine Blüten einfache Potenzierungsverfahren, die nicht mit denen der Homöopathie vergleichbar sind. Er griff zurück auf Methoden, welche die Indianer bereits für ihre Pfanzen verwendeten

"Die Sonnenmethode" wird fürdie Blumen verwendet, die im späten Frühjahr oder Sommer blühen, wenn die Sonne ihre volle Kraft erreicht hat. Die Pflanzen werden an einem sonnigen, wolkenlosen Tag gepflückt. und von den Blüten so viele auf eine Glasschüssel mit Quellwasser gelegt, bis deren Oberfläche bedeckt ist. Diese Schüssel bleibt in der Sonne stehen, so daß die Essenz der Blüten auf das Quellwasser übergehen kann. Das so angereicherte Wasser wird dann in eine Flasche gegossen und mit Alkohol aufgefüllt, womit diese Essenzflasche unbegrenzt haltbar wird.

"Die Kochmethode" wird vorwiegend verwendet für Blüten der Bäume, Büsche und Sträucher, die sehr früh Jahr blühen, bevor die Sonne ihre volle Kraft erreicht hat. Das Sammeln erfolgt in derselben Weise wie bei der Sonnenmethode, doch dann werden sie ausgekocht, mehrfach gefiltert und ebenfalls in vorpräparierte Essenzfläschchen gefüllt.

In dieser allem Anschein nach einfachen Potenzierung sah Bach folgende Vorteile: Keinerlei Zerstörung oder Beschädigung des Pflanzenwesens ist notwendig. Die Blüte, in der sich die gesamte Wesensenergie der Pflanze konzentriert, wird in ihrer vollen Reife gepflückt. Zwischen dem Pflückvorgang und der Präparierung vergeht kaum Zeit, wodurch auch keine Energie verloren geht

So nutzte Bach die alten Regeln der Alchemie, bei der die gewaltigen natürlichen Kräfte der vier Elemente zusammenspielen: Erde und Luft, um die Pflanze zur Reifung zu bringen, Sonne oder Feuer, um die Pflanzenseele aus dem Pflanzenkörper freizusetzen, und Wasser als die Trägersubstanz.

Dosierung der Blütenmittel

Alle Bachblüten sind in sog. Konzentrationen (Stockbottles) über das Bach-Centre Hamburg zu erhalten. Über Apotheken können sie bestellt werden. Wenn eine längere Einnahme bestimmter Blüten erfoderlich ist, wird eine Verdünnung hergestellt. Dazu nimmt man mit der Pipette die Tropfen aus der Stockbottle (Vorratsflasche) und gibt sie in ein mit stillem Wasser gefülltes braunes Tropffläschchen (mit Pipette oder Tropfeinsatz). Solche Fläschchen erhalten Sie in jeder Apotheke von 10 bis 50 ml Größe.

Auf 10 ml kohlensäurefreies Mineralwasser kommen jeweils zwei Tropfen der von Ihnen ausgesuchten Blüten. Wenn Sie die Notfalltropfen mitverwenden, werden diese doppelt , also mit vier Tropfen, dosiert. Nehmen Sie bitte kein Leitungs- oder destilliertes Wasser, denn beides sind sogenannte "tote" Wasser, die als Trägersubstanz nicht geeignet sind.

Üblich ist wie beim Menschen eine Gabe von viermal täglich vier Tropfen: morgens, mittags, ca. zwanzig Minuten vor dem Essen, nachmittags gegen 17 Uhr und abends vor dem Schlafengehen. In dringenden Fällen, wie z.B. einer Vergiftung, kann die Gabe alle paar Minuten erfolgen, wenn möglich direkt aus der Vorratsflasche, bis eine Besserung des Zustandes eintritt oder ein Tierarzt zur Stelle ist. In sehr ernsten Fällen, wenn es sich z.B. um einen Unfall mit Schockzustand oder um eine Verletzung handelt, geben Sie die entsprechenden Bach-Blüten ca. alle fünf Minuten, bei länger bestehender Krankheit alle zwei bis drei Stunden. Bei Bewußtlosigkeit werden die Lippen häufig benetzt, die Blüten auf die Schläfe, die Stirn oder hinter das Ohr gegeben. Die Häufigkeit der Verabreichung richtet sich generell nach dem Zustand des Tieres. Bei Verletzungen geben Sie je nach dem Stadium, in dem diese sich befinden, die entsprechende Blüte auch äußerlich in Form von Umschlägen oder direkt aus der Stockbottle auf die Stelle.

Es besteht keine Gefahr der Überdosierung, auch nicht bei der Verabreichung einer vielleicht falsch ausgewählten Bach-Blüte, denn keine der Blüten kann schaden.

Normalerweise sollte die Verwendung von Alkohol bei Tieren vermieden oder umgangen werden, da sie eine besonders empfindliche Leber haben. Zur Konservierung der Bach-Blüten ist er jedoch erforderlich. Auch werden nur ganz geringe Mengen der in Alkohol haltbar gemachten Blütenessenz dem Tier verabreicht. In vielen Fällen, wenn Sie besonders sorgfältig vorgehen, reicht oft eine einzige Gabe der entsprechenden Bach-Blüten aus.

Verabreichung der Bachblüten

Üblicherweise wird die Gabe über das Futter oder das Trinkwasser empfohlen. Dies stößt jedoch bei vielen Tieren wegen des Alkoholgeruches auf Ablehnung.

Um nun die korrekte Einnahme zu sichern, können die Blütenmittel direkt aus der Vorratsflasche ins Maul gegeben werden. Dazu benutzt man eine Plastik-Einmalspritze. Auf einen Löffel gebe ich die angegebenen Blütentropfen und ziehe sie mit der Einmalspritze auf. Jetzt kann man dem Tier die Blüten direkt ins Maul geben. Am besten zieht man eine Lefze hoch und drückt die Blüten auf die Schleimhaut zwischen Zahnfleisch und Wange.

Mit dieser Art der Verabreichung erreicht man, daß die Bach-Blüten direkt mit der Mundschleimhaut des Tieres in Berührung kommen und deshalb sofort resorbiert werden. So kann ihre segensreiche Wirkung möglichst schnell einsetzen.

Äußerliche Anwendungsform

Äußerlich können Sie die Bach-Blüten bei Ihrem Tier anwenden in Form von Umschlägen, Bädern, Abreibungen oder durch Kontakt mit der Stockbottle.

Umschläge sind zu empfehlen bei Verletzungen, Steifheit, Entzündungen oder Ekzemen. Dazu geben Sie in eine Schüssel mit 1/2 Liter Wasser je sechs Tropfen der von Ihnen ausgewählten Blüte/n, tränken mit dieser Mischung ein Mulltuch und bedecken die betroffene Stelle. Bei Bedarf kann das Tuch von Zeit zu Zeit neu befeuchtet werden.

Die Verträglichkeit mit anderen Medikamenten

Bach-Blüten harmonisieren mit allen alternativen und auch allopathischen Therapieformen. Sie können sie bedenkenlos z.B. mit Homöopathie in der Hochpotenz, deren Wirkung sogar noch intensiviert wird oder irgendeiner allopathischen Medikation kombinieren.

Reaktionen auf die Einnahme

Schon bei der Verabreichung kann man die verschiedensten Reaktionen erleben. Die einen sind ganz begierig auf die Blüteneinnahme die anderen reagieren dahingehend, daß sie weglaufen. Einige Tiere scheinen froh zu sein, daß sie endlich Bach-Blüten bekommen haben. Bei diesen konnte man dann auch eine sofortige Reaktion nach der Einnahmen erkennen.

Solche Reaktionen können wie folgt aussehen:

  • Die Tiere machen den Eindruck, als ob sie sehr erstaunt seien und bekommen einen Augenausdruck, der wie nach innen gekehrt wirkt. Anschließend legen sie sich hin und sehen aus, als ob sie intensiv nachdenken. Diese Reaktion hält ca. 10- 15 Minuten an, dann gehen sie im Zimmer und ihrer Umgebung intensiv schnuppernd herum, als ob sie alles ganz neu erkunden wollten
  • In einigen Fällen verhalten sie sich wie Jungtiere um genauso zu spielen oder zu toben.
  • Diejenigen, die versuchen wegzulaufen oder sich sogar zu verstecken, wehren sich gegen die Wirkung der Bach-Blüten. Sie laufen ebenfalls schnuppernd durch den Raum, legen sich jedoch, obwohl man ihnen das Bedürfnis dafür ansieht, nicht hin.
  • Bei allen Tieren erfolgt vermehrtes Sabbern
  • Die Schleimhäute erscheinen besser durchblutet.
  • Die Muskulatur entspannt sich. Bei denjenigen, die unter starken Verspannungen litten, kann man Fell fassen.
  • Das Schlafbedürfnis ist am ersten Tag nach der Verabreichung sehr verstärkt
  • Das Traumerleben ist intensiver als sonst.

Die Veränderung im allgemeinen Verhalten ist bereits am nächsten Tag zu erkennen, wenn Sie die für das Tier in seiner Situation richtige Bach-Blüte herausgefunden haben.

Wie lange und in welchen Zeitabständen eine Behandlung erforderlich ist, hängt davon ab, ob es sich um eine angeborene, eine akute oder länger anhaltende Disharmonie/Krankheit handelt. Auf jeden Fall sollten Sie nach jeder Verabreichung dem Tier die Zeit geben, die Regulierung seiner Disharmonie und die sich anschließende Entwicklung,die es durch die Bach-Blüten erfährt, auch zu durchleben, und falls es nötig erscheint, erst nach frühestens einer Woche die Therapie fortzusetzen.

Auftreten von Nebenwirkungen

Die Bach-Blüten werden allein durch Naturkräfte gewonnen. Schon dadurch unterscheiden sie sich von den synthetisch hergestellten Arzneimitteln. Außerdem sind sie völlig frei von schädlichen Nebenwirkungen. Sie können auch ohne weiteres zusammen mit anderen Arzneimitteln genommen werden. Oft entfalten diese erst durch die Gabe der Bach-Blüten ihre optimale Wirkung.

Was manchmal wie eine Nebenwirkung aussieht, aber nicht in jedem Fall auftreten muß, ist zu vergleichen mit der sogenannten Erstverschlimmerung in der Homöopathie, wo es zu einer Verschlimmerung der Krankheitssymptome kommen kann. Jedem Heilungsprozeß geht ein Ausschwemmen von Toxinen, von Giften voraus.So kann es passieren, muß jedoch nicht, daß Sie den Eindruck gewinnen, Ihr Tier fühle sich schlechter als zuvor.