TRAUMHUNDE.DE : RASSEPORTRAITS : AFGHANISCHER WINDHUND

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Der Afghanische Windhund

Herkunft und Geschichte

Der Name verrät es schon: der Afghane stammt aus Afghanistan. Diese Rasse existiert schon seit nahezu 4000 Jahren und wurde in ihrer Heimat nicht nur als Jagdhund, sondern auch als Hirten- und Wachhund eingesetzt. Erstmals wurde der Afghane Ende des 19. Jahrhunderts nach Europa, genauer nach England gebracht. Erst Anfang der 30er Jahre des 20. Jahrhunderts jedoch kam der erste Afghane auch zu uns nach Deutschland.

Verwandte Rassen:

Erscheinungsbild

Der Afghane gehört einer sehr edlen Rasse an. Er besticht durch sein langes, glattes und seidiges Fell, das nur an Rücken und Brust kurz ist, und seinen aufrechten, federnden Gang, der durch sein wallendes Fell noch stärker zum Ausdruck kommt. Er hat einen schmalen, langen Kopf, der auf einem langen, kräftigen Hals sitzt. Seinen Körperbau könnte an als quadratisch bezeichnen. Der Brustkorb ist tief, der Körper ist mittellang und muskulös. Der Schwanz ist lang und die Schwanzspitze ist gekringelt. Bei der Fellfarbe ist jede Farbe erlaubt. Die Schulterhöhe liegt zwischen ca. 68-73 cm bei Rüden und zwischen ca. 63-69 cm bei Hündinnen, bei einem Gewicht von 25-30 kg.

Charakter und Eigenschaften

Aussehen und Ausstrahlung spiegeln den Charakter des Afghanen wider: Er ist ein sehr stolzer Hund, der sich seinem Herrchen nicht unterordnet, sondern sich als gleichberechtigtes Familienmitglied ansieht. Dementsprechend kann es ein hartes Stück Arbeit werden, ihn zum Gehorchen zu erziehen. Sollte er dann wirklich gehorchen, so können wir nie sicher sein, ob es unsere Erziehung zuschreiben ist, oder einzig und allein seiner Zuneigung. In der Familie zeichnet er sich durch ein ruhiges und angenehmes Wesen aus, Fremden gegenüber ist er jedoch abweisend.

Haltung und Pflege

Das lange Fell des Afghanen bedarf natürlich intensiver, am besten täglicher Pflege durch Kämmen und Büsten. Auch sonst ist die Haltung recht anspruchsvoll, da der Afghane ein sehr starkes Bedürfnis hat, sich zu bewegen. Ein Problem dabei stellt die Anlage des Hetzhundes dar, die tief in ihm verwurzelt ist. Lässt man ihn von der Leine, kann es vorkommen, dass er sofort dem nächsten Hasen nachjagt und auch so schnell nicht wiederkommt. Daher sollte der Afghane stets angeleint zum Spazierengehen ausgeführt werden.